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Druckstrahlgeräte - Sandstrahlgeräte - Sandstrahlkessel

Nachfolgend finden Sie verschiedene Ausführungen und Größen unserer TÜV-geprüften Druckstrahlgeräte der Serie „Mammut“. Alle hier aufgeführten Strahlgeräte sind mit einem stufenlos-regulierbaren Druckregler und einem Wasserabscheider ausgestattet. Der Strahldruck kann, unabhängig der ausgewählten Abschaltungsvariante stufenlos von 0,1-12 bar reguliert werden. Damit eignet sich Ihr SAPI Druckstrahlgerät nicht nur für die Anwendung im Hochdruckbereich sondern ist flexibel auch zum Sandstrahlen mit mittleren und niedrigsten Strahldrücken universell einsetzbar. Die wartungsfreie Regeleinheit für den Strahldruck ist neben dem Wasserabscheider fest in der Verrohrung verbaut, was zu einer maximalen Robustheit und Stabilität führt.

Druckstrahlgeräte mit Sicherheits-Schnellstopabschaltung
Druckstrahlgeräte mit Ein-Auslassventil-Abschaltung
Druckstrahlgerät mit Strahlmittelaufbereitung
Druckstrahlgerät mit Sicherheits-Schnellstopabschaltung – Gitterbox
Neuankömmlinge

Einzelkomponenten Sandstrahlgerät

Das Sandstrahlgerät oder Freistrahlgerät besteht aus verschiedenen Komponenten die aufeinander abgestimmt werden sowie diversem Zubehör für Ihr Sandstrahlgerät.

  1. Strahlkessel:

Als erste Grundkomponente des Sandstrahlgerätes möchten wir auf den Strahlkessel eingehen. Es gibt unterschiedliche Kesselgrößen bei den Strahlgeräten der „Mammut“-Serie welche das Fassungsvermögen des Druckbehälters beschreiben.

Sie können Ihr Sandstrahlgerät zwischen 60, 100 oder 200 Litern wählen.

Das Kesselvolumen entscheidet, wie lange Sie mit einer Strahlmittelfüllung sandstrahlen können bis Sie das Strahlgerät erneut befüllen. Abhängig Ihrer Anwendung empfehlen wir für den mobilen Einsatz die Varianten mit 60 oder 100 Liter. Dabei ist die Ausführung mit 100 Litern Fassungsvermögen die am häufigsten eingesetzte Kesselgröße, da Sie bei langer Strahlzeit nach wie vor sehr mobil sind. Zudem ist die Einfüllhöhe an der Strahlkesseloberkante nur rund 7 cm höher als bei der kleineren 60 ltr. Ausführung.

Möchten Sie Ihr Druckstrahlgerät stationär betreiben oder legen Wert auf eine maximale Strahlzeit greifen Sie zum 200 ltr. Druckkessel.

Alle SAPI-Druckstrahlgeräte sind TÜV geprüft und bis zu dem maximalen Arbeitsdruck von 12 bar zu betreiben.

Die Strahlmittelmengeneinstellung erfolgt mittels speziell-gehärtetem 1“ Sanddosierhahn. Die Dosiereinrichtung wird auch als Mischkammer bezeichnet. Auf Wunsch statten wir Ihr Sandstrahlgerät jedoch auch gerne mit einem Sanddosierventil mit Handrad (Saunders-Ventil) aus.

 

  1. Abschaltungsvarianten:

Neben dem robusten Strahlkessel, ist das eingesetzte Schaltsystem das entscheidende Herzstück am Strahlgerät. Die Ausführung der Abschaltung entscheidet über das sichere, effiziente und vor allem wirtschaftliche Sandstrahlen.

Mit Abschaltungsvariante bzw. Schaltsystem bezeichnen wir die Steuerung wie das Strahlgerät gestartet und gestoppt wird. Unabhängig der gewählten Schaltung sind selbstverständlich alle SAPI Sandstrahlgeräte mit einem entsprechenden Staudruckhebel / Totmannschalter ausgestattet. Jedoch gibt es im Schaltsystem dennoch sehr wichtige Unterschiede.

Dabei gilt zu beachten, dass die Variante der Abschaltung vor Anschaffung des Sandstrahlgerätes sehr gut überlegt sein sollte! Eine nachträgliche Um- oder Nachrüstung ist teils zwar möglich aber mit sehr hohem Aufwand und Kosten verbunden.

 

  • Elektrische Abschaltungen:

Auch fertigen wir Ihr Sandstrahlgerät gerne mit elektrischer Abschaltungsvarianten. Die elektrische Ansteuerung ist sowohl für die Kesselentlüftung als auch mit Sicherheits-Schnellstoppabschaltung möglich und wird beim Einsatz von sehr langen Strahlschlauchlängen empfohlen (ab 40 Meter) Mit Hilfe eines elektrischen Staudruckhebels mit Microschalter und Steuerkabeln werden die Ein-u. Abschaltzeiten dadurch verkürzt.

Da die elektrischen Komponenten beim Sandstrahlen jedoch grundsätzlich als Störungsanfälliger gelten, empfehlen wir bei Schlauchlängen bis 40 mtr. unsere Abschaltungen mit pneumatischer Steuerung.

Für weiter Informationen kontaktieren Sie uns gerne. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, auch über die elektrischen Abschaltungsvarianten.

Gern Beraten wir Sie ausführlich, welche Variante für Sie die beste ist. Sprechen Sie uns an!

  • Ein-Auslassventil-Abschaltung (Kesselentlüfung)

Eine Abschaltung ist die sogenannte pneumatische Kesselentlüftungsvariante. Dies bedeutet, dass beim Betätigen des Totmannschalters der Druck im Kessel aufgebaut wird und beim Loslassen der Kessel wieder entlüftet wird. Dabei ist der Staudruckhebel mit einer Doppelsteuerleitung (Zwillingsschlauch blau/rot) mit der direkt am Strahlkessel verbauten zweiteiligen Abschaltung verbunden.

Bei der zweiteiligen, fest verbauten Variante setzen wir ausschließlich auf die sogenannte Ein-Auslassventil-Technik welche auch die Strahldruckregulierung von 0,1-12 Bar zulässt. (Dabei werden am Markt auch sehr viele Strahlgeräte mit Kesselentlüftung angeboten. Es handelt sich häufig um eine einteilige Abschaltvariante, welche erst ab einem Strahldruck von 4 bar schaltet.)

Von großem Vorteil ist die Ein-Auslassventil-Abschaltung bei Anlagen mit Strahlmittelbefüllung mittels eines Silos. Durch das Entlüften beim Stoppen des Strahlvorgangs und dem damit verbundenen Öffnen des Druckbehälters kann das Strahlmittel nachrutschen und das Sandstrahlgerät wird in kürzester Zeit wieder mit Strahlmittel befüllt. Somit ist auch in unseren stationären Strahlräumen und Strahlhallen mit vollautomatischer Strahlmittelrückgewinnung in aller Regel ein Strahlkessel mit dieser Schaltvariante ausgestattet.

 

  • Sicherheits-Schnellstoppabschaltung:

Das zweite angebotene Abschaltsystem ist unsere sogenannte pneumatische SAPI-Sicherheits-Schnellstoppabschaltung, was auch als Quetschabschaltung bezeichnet wird. Die Steuerung dieser einzigartigen, separaten Abschaltung erfolgt mittels Totmannschalter mit einem Anschluss.

Das Druckstrahlgerät ist durch einen Quetschschlauch mit der Sicherheitsabschaltung. Das Schlauchstück führt durch die Schnellabschaltung und ist am anderen Ende mit dem Strahlschlauch gekoppelt. Die Standzeit des Quetschschlauch beträgt ca. 400-800 Strahlstunden (Kosten des ca. 1 mtr. langen Schlauch ca. 10 €)

Im Ruhezustand des Druckstrahlgerätes ist der Schlauch mittels einer enorm starken und robusten Druckfeder gequetscht. Durch Starten des Strahlvorgangs öffnet die Feder innerhalb eines Bruchteiles einer Sekunde und das Luft-Sandgemischt wird mit vollem Druck der Strahldüse zugeführt.

Beim Sandstrahlen in Verbindung mit der langbewährten SAPI Schnellstoppabschaltung wird der Strahlkessel im Einsatz ständig unter Druck gehalten. Dadurch haben Sie mit Betätigen des Staudruckhebels Ihren voreingestellten Strahldruck sofort an der Strahldüse anliegend, was im Vergleich mit allen anderen Abschaltsysteme eine enorme Strahlmittelersparnis mit sich bringt. Nicht zuletzt profitieren Sie dabei aber auch durch den verminderten Luftverbrauch.

Beim Beenden der Arbeit oder zum Nachfüllen des Strahlmittels wird der Kessel mittels Kugelhahn manuell entlüftet.

Unterschiede / Vorteile:

Da bei den Kesselentlüftungs-Abschaltungen (egal welche) der Kessel erst mit Betätigen des Handhebels mit Druckluft beaufschlagt wird, und dies eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, entweicht das Strahlmittel Anfangs ohne Wirkung am Düsenausgang. Nach kurzer Zeit (auch abhängig der Strahlschlauchlänge) haben Sie den voreingestellten Strahldruck für Ihre Strahlarbeiten erreicht. In der Zwischenzeit rieselt das Strahlmittel jedoch ohne Wirkung aus der Sandstrahldüse. Gleiches gilt für das Unterbrechen bzw. Stoppen der Strahlarbeit. Der regelmäßige Druck Auf- und Abbau im Strahlkessel birgt auch eine Gefahr von Kondenswasserbildung im Druckstrahlgerät was bei häufigem Unterbrechen zu Feuchtigkeitsbildung und somit Verstopfungen / Verklumpungen im Strahlkessel kommen kann.

Fazit:

Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Strahlkesselvariante mit Sicherheitsabschaltung zwar im ersten Moment erhöhte Anschaffungskosten mit sich bringen, - Sie die Differenz von rund 500,-- € jedoch schon nach kürzester Zeit am Strahlmittel und Luftverbrauch einsparen werden.

Unsere Kunden mit vorhanden Vergleichswerten berichten von einer Amortisation schon beim ersten Baustelleneinsatz! „Einmal Quetsche – immer Quetsche!“